Und dabei fühl ich ganz genau, da muss doch irgendetwas sein,
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Ich habe Bäume lieben gelernt

Am Wochenende habe ich ein Erlebnispädagogik Seminar mitgemacht. Und ich spüre noch jede Anstrengung in meinen Knochen. Aber: ich bin auch total über mich hinausgewachsen.

Am Samstag ging es noch ganz locker zu, 4 Stunden in der Uni. Wir erfuhren einige theoretische Grundlagen (Reflexionsmethoden, Unterschied zwischen Abenteuer und Erlebnis, und Herkunft der Erlebnispädagogik) und haben auch da schon viel Praktisches gemacht: Kennenlernenspiele (haha, wer hätts nicht gedacht?) Nachdem wir halbwegs alle unsere Namen über nen Partnerinterview (wurde auch nach Kindheitsheld gefragt, was es aber damit auf sich hatte, erfuhren wir erst am ende des 2. Tages) gehört haben, hieß es: steigt auf die blöcke und stellt euch alphabetisch geordnet auf, ohne zu reden und von den Blöcken zu steigen. Man.. so dicht krauch ich manchen Menschen wirklich nicht auf die Pelle! Danach wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und 2 saßen sich immer gegenüber, durch ne Plane geteilt, die Plane wurde runter genommen und der Name des anderen musste am schnellsten gesagt werden, bis in einer Gruppe keiner mehr da war.
Eine andere Übung war gemeinsam geshclossen von a nach b zukommen, mit Hilfe der Klötze, die immer im Körperkontakt stehen mussten und vom Letzten auch wieder eingesammelt wurden. die Letzte Übung war, alle mann über ein 1,20 hohes Seil zu bekommen. Zur Hilfe hatten wir einen Balken. angeblich haben wir diese Übung nicht so gut gemacht, mein Empfinden war anders. wir haben fast alle mit dem Balken rübergehoben. weil ich es ja auch so geil finde hochgehoben zu werden... Das war der erste Punkt, an dem ich mich überwunden hab.

Der Sonntag. er fing früh an.... sehr früh. und von 10-17 Uhr waren wir im Waldseilgarten Trier. Auch da gab es wieder ein paar theoretische Dinge aber im Endeffekt war der Großteil rein praktisch!
Die erste Übung war noch auf dem Boden. Auf ungefähr 30 cm Höhe war ein Stahlseil auf ungefähr 10 m länge gespannt unterbrochen von Bäumen. Und wieder war die Aufgabe: alle Mann von a nach b und niemand darf die auf dem Seil anfassen. Auf einem Abschnitt gab es ein Tau, auf dem letzten eine Liane. und beide mussten vom Seil aus aufgesammelt werden, dass alle es nutzen konnten. wenn man zu 3-4. auf dem seil stand und sich aneinander und an den Bäumen festhielt, ging es und man stand sicher. Schlaue Füchse erkennen den Zusammenhang zum Titel wir spannten das Tau dann so, dass der am Baum es festhielt während andere sich daran entlanghangelten. hat wunderbar funktioniert.. achja hab ich erwähnt, dass der der runterfiel, von vorn anfangen musste? sind aber nur 2 personen runtergefallen, eine davon hat den ganzen tag dann abgebrochen. Bei der Liane musste man dann immer höher greifen, damit es straff war, dann stand man auch allein sicher auf dem seil. die Leute, die gerade am Baum standen konnten sich dranschmiegen und wollten den sicheren Halt eigentlich nicht mehr aufgeben.^^
Danach wurden wir in 3 gruppen aufgeteilt und auf dem Gelände wurden sichtbar 3 Gegenstände verteilt. Gruppe 1 musste den Weg vom ausgangspunkt zu Teil 1 planen Gruppe 2 von Teil eins zu 2 und so. Dann wurde uns allen!! die Augen verbunden und 18 Mann liefen alle blind durchs gelände. war die 1. Gruppe am 1. Gegenstand musste ein Wechsel der führergruppe stattfinden und immernoch blieben alle blind. aber hey, wir habens geschafft!
ALs nächstes wurden wir dann in 2 Gruppen aufgeteilt, in denen wir dann auch den rest des Tages blieben. Meine Gruppe hat leider n bisschen was anderes gemacht als die 1. Wir haben noch ein paar Bodenübungen gehabt, während die dann anstatt aufm Boden die selben Sachen zu machen, noch mal in eine 2. Übung in die Hochelemente gingen. war sehr schade, hätte die auch gern gemacht. Aber wir aufm Boden hatten dann noch ne ähnliche Übung wie am Tag davor. 9 Leute müssen von einer Seite eines "Spinnennetzes" auf die andere, ohne das Netz zu berühren. und ich wurde dann im endeffekt auf ca. 1,50 m Höhe gehoben durch eins der Löcher... ernsthaft, ich hätte nie gedacht, dass ich das mit mir machen lasse! aber ich hab mich keine Sekunde unsicher gefühlt. Als 2. Übung war wieder ein alle mann von a nach b dran. auf dem Weg waren abgesägte Baumstämme, mit aussparungen. Es waren insgesamt 4 Lücken, aber nur 3 Balken. ergo: balken durchreichen, absenken, und die waren verschieden lang und dementsprechend verschieden scchwer. und der 1. Balken musste wieder hochgehoben werden. und wenn ein Balken auf dem Boden aufkam, war der verloren. wenn einer von uns runterfiel, wurde er blind. (führt ma blinde leute über nen 10 kantholz -.-). Auf jedenfall haben wir diese Übung nicht wirklich gut absolviert. hat irgendwie alles nicht so gut geklappt... aber was solls, man kann nicht immer erfolgreich sein.
danach ging es endlich in die Höhe: auf eine Plattform, zu der man aber nur kam, wenn man eine ungefähr 9m hohe Kletterwand hochkletterte. Ich versuchte es als 4. und.. musste leider knappe 2 m unter der Plattform aufgeben. ich bin permanent abgerutscht und habe keinen festen stand mehr gefunden. hab dann gebeten mich abzuseilen. ABER: man ging es mir scheiße danach, denn ich wollte UNBEDINGT da hoch. denn das war der einzige Weg. und nachdem dann die anderen 5 oben waren, habe ich es noch einmal versucht und ich habe bestimmt gute 20 min gebraucht. Das ist das Problem.. umso länger es dauert, desto höher wird die Anstrengung. und meine Muskeln hatten schon von der 1. Runde genug. Ich hatte auch das gefühl, dass der typ, der mich sicherte, hochgetrieben hat, indem er mir kaum seil gab. aber ich wolle da ja auch hoch und alles ging gut, bis zu der Stelle, an der ich aufgegeben hatte. und wieder.. ich rutschte ab und shcien es nicht zu schaffen, aber mit anweisungen von oben und unten, schaffte ich es dann doch irgendwie.. und den dank hab ich jetzt. mir tun die beine weh, die arme noch viel mehr, aber auch der schulter und brustbereich. und es ist nicht nur einfach muskelkater.. es sind wirklich schmerzen!!
Auf der Plattform ging es dann zu nem kleinen Pacour. wir waren selbst gesichert, heißt: 2 Karabiner an nem Stahlseil über unseren Köpfen, die wir selbstständig umhängen mussten. Das erste war ein 10 kant Balken, von keinen 2 Metern, war auch nicht weiter schwer. Das 2. war ein Stahlseil und ein Tau auf Hüfthöhe, an dem man sich festhalten konnte. auch kein weiteres Problem... Zwischen den Elementen waren natürlich Bäume, und ihr könnt euch vorstellen, wie gern wir die gehabt haben als 3. kamen dann Seilschlaufen.. und die.. ja die waren dann doch ne Herausforderung. ein fuß in die Schlaufe, wie auf ner Schaukel stehen, dann aber die überwindung das sichere Seil loszulassen um nach dem nächsten zu greifen.. ein fuß in der schlinge, mit dem nächsten die andere schlinge rangeholt, nach gegriffen und zum nächsten.. super, wenn man permanent mitm hinteren Fuß inner Schlaufe hängenbleibt! und dann passierte, was passieren musste: ich hab mein Gleichgewicht verloren.. ich kippte einfach nur nach hinten in der Schlaufe, habe aber irgendwie dann doch noch das Gleichgewicht wiedergefunden, dass ich die letzten 3 Schlaufen machen konnte. Aber ernsthaft, da wurde mir echt schlecht und ich stand.. wen wunderts am Baum geschmiegt um mich zu beruhigen. ich hab wohl auch schlecht ausgesehen denn von der Plattform kamen dann Rufe, ob alles ok sei. Das letzte Element, war eigentlich nicht schwer... es waren 2 dünne Stahlseile.... mehr nicht. in der Mitte mit einem kleinen Holzbrett versehen, damit die seile in Form bleiben. Es hieß also: an der Selbstsicherung festhalten, Füße nach außen drehen und dann da langschlurfen... und dieses beshcissene Brett war dann echt im Weg!!! Denn es ist so schwer einen schritt vom sicheren und festen holz auf son halben cm Seil zu machen...

Aber ihr seht, ich hab überlebt und die Höhe hat mir eigentlich nicht viel gemacht. Ich möchte unbedingt nochmal klettern gehen, denn ich hab gemerkt, dass mir die Höhe nicht wirklich was ausmacht, wenn ich mich sicher fühle und das hab ich! meine sogenannte Komfortzone ist gewachsen und ich war nur in der Panikzone, wenn ich das gleichgewicht verlor. Ich würde dieses Wochenende auch sofort nochmal machen! nagut.. nicht sofort... dafür tut mir zu viel weh.
Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht und ich hab ne Menge gelernt. Der der das Seminar geleitet hat, meinte, wir waren eine gute und anspruchsvolle Gruppe, weil wir ja auch das dahinter wissen wollten! wir waren auf dem schmalen grat: Teilnehmer und Leiter. und ich hab wirklich eine Menge gelernt. fast mehr, als in den letzten 2 Jahren während meines Studiums!
5.7.11 19:48
 


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